Kerzenmagie

Heute möchte ich passend zu dieser magischen und mystischen Zeit auch die Kerzen und die Kerzenmagie aufgreifen. Jul steht vor der Tür und somit ist auch der Dezember ein Monat, der völlig im Sinne der Kerzen und des Lichtes steht. Kerzen faszinieren auch heute noch jung und alt. Sie können so viel, man kann sie magisch verwenden, sie können uns Wärme schenken und schaffen einfach Atmosphäre. Selbst auf unseren Schlaf können sie sich positiv auswirken, denn sie helfen den Geist zu beruhigen und schenken den Augen eine Auszeit vom blauen Licht des Fernsehers, PC oder auch Handy. Doch bevor ich euch mehr darüber erzähle, möchte ich mit einem Zitat beginnen.

„Eine Kerze zu sein ist nicht einfach, um Licht zu geben, muss man erst brennen.“

Rumi

Die Kerzenmagie ist eine der einfachsten Magiearten

Selbst eine Geburtstagskerze, mit der wir alle groß geworden sind, ist streng genommen schon Kerzenmagie. Ihr Prinzip baut auf den Grundlagen der Kerzenmagie auf. Wir entscheiden uns als erstes für ein konkretes Ziel oder einen Wunsch. Dann visualisieren wir das Endergebnis. Bei einem Geburtstagskerzen Wunsch passt jetzt dies meist automatisch und ohne groß darüber nachzudenken. Dann richten wir den Willen auf die Manifestation des Ergebnisses, also anders gesagt auf die Erfüllung unseres Wunsches.

Magisch sind Kerzen genauso vielseitig

Ganz spannend ist hier der Gedanke, dass eine Kerze gleich alle Elemente in sich vereint. Ihre Grundlage, damit sie überhaupt brennen kann, ist ihr Docht, das Element Erde. Dann haben wir die Flamme, wo man nicht lange überlegen muss, um den Zusammenhang zum Feuer darzustellen. Hat die Hitze der Flamme das erste Wachs geschmolzen, ist es flüssig und hat somit einen Bezug zum Wasser. Das Element Luft ist genauso vertreten, nicht nur über den Rauch, der entstehen kann, sondern auch da die Flamme ohne den Sauerstoff in der Luft nicht brennen kann. Die Luft nährt also die Kerzenflamme.

Auf die Kerzen kommt es an

Hier gilt es die Brandauer zu beachten, die Kerzenfarbe zu beachten und dass die Kerzen möglichst durchgefärbt sind. Man sollte durchgefärbte Kerzen nehmen, da die Kerzen sonst das innere Attribut, also das weiße widerspiegeln könnten und somit die falschen Signale übermitteln.

Weiter gibt es auch 7-Tages-Kerzen, Kerzen mit geteiltem Docht oder auch eine Kerze, die an beiden Enden entzündbar ist. Auch Figurenkerzen oder andere spezielle Kerzen, die man für vereinzelte Zauber braucht, sind nicht selten. Des Weiteren nutzt man am besten kurze Spitzkerzen oder Votivkerzen. Hier sind Menora-Kerzen, die ca. 10 cm lang weiß und unparfümiert sind, die beliebtesten Kerzen.

Das Ölen einer Kerze

Durch das Ölen können wir die Macht der Kerze und des Zaubers, unserer Kerzenmagie, verstärken. Hier will ich direkt dabei sagen, dass es nicht immer nötig ist und auch auf normalem Wege große Erfolge möglich sind. Sollte man sich aber entscheiden eine Kerze zu ölen, sollte man laut den meisten Aussagen für anziehende Zauber von oben bis zur Mitte und danach von unten bis zur Mitte Ölen. Zum Bannen beginnt man dann in der Mitte erst nach unten und dann von der Mitte her nach oben. Hier kann ich allerdings nur sagen, dass ich genauso Erfolge damit habe, die Kerze einmal von oben nach unten und von unten nach oben, quasi so wie man sieht, zu ölen.

Die geölte Kerze danach in Kräuter oder Ähnliches zu wälzen muss ich zugeben, sehe ich etwas vorsichtig, denn hier geht eine extreme Brandgefahr von den trockenen Kräutern aus. Die Kerze kann sich also unerwartet und unkontrolliert zeigen. Demnach sollte man hier noch mehr Vorsicht und Achtsamkeit behalten lassen, als man dies eh schon bei Kerzen tun sollte.

Was die Flamme uns über unsere Kerzenmagie verrät

Auch die Flamme gibt uns in der Kerzenmagie wichtige Hinweise. Sie lässt uns wissen wie unser Zauber vom Universum angenommen wurde, ob er Erfolg oder Misserfolg haben wird.

Eine hohe oder geteilte Flamme zeigt, dass unsere Arbeit unterstützt und fruchtbar sein wird. Das heißt für uns, wir haben alles richtig gemacht und der Zauber nimmt jetzt seinen Lauf und er wird erfolgreich sein.

Eine sehr kleine Flamme oder generell langsam brennende Kerze bedeutet, dass der Zauber zwar wirkt, aber irgendwo vor einem Hindernis steht und demnach länger zum Wirken brauchen könnte. Hier brauchen wir einfach ein wenig Geduld.

Eine tanzende Flamme zeigt uns einen mangelnden Fokus oder dass wir zu wenig Emotionen in den Zauber eingearbeitet haben. Hier sehen wir dann ob der Zauber noch greifen wird oder eben nicht.

Auch der Rauch bzw der Ruß der Kerzenflamme gibt uns Anzeichen darauf, wie unser Zauber funktioniert und aufgenommen wird. Bei hellem Ruß ist alles in Ordnung und der Zauber wird erfolgreich sein. Bei dunklem Rauch oder Ruß zeigt uns die Kerze, dass unsere Absicht oder irgendetwas blockiert ist.

Will die Kerze jetzt allerdings gar nicht anfangen zu brennen, ist dies ein Signal, dass wir erstmal aufhören sollten und den Zauber zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal wiederholen sollten. Der Zauber kann zurzeit nicht wirken und wir würden wertvolle Energien verschenken, wenn wir es weiter erfolglos probieren würden.

Von Luca

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